Breathwork –
Blockaden lösen auf eine etwas andere Art …

In den 1960er Jahren wurde in der Psychotherapie intensiv mit psychedelischen Substanzen geforscht, die Ergebnisse waren vielversprechend. Aus politischen Gründen wurden dann 1971 LSD & Co leider fast weltweit verboten. Erst heute, 2023, wird wieder in vielen Ländern deren therapeutischer Nutzen erforscht, in Deutschland z.B. am Klinikum Mannheim und der Charité in Berlin. Etliche TV-Beiträge bei den Öffentlich-Rechtlichen zeigen die Abläufe und berichten von den Erfolgen. In Neuseeland wurde MDMA mittlerweile zur Therapiebegleitung zugelassen. Trotzdem bleiben diese Substanzen leider in Deutschland für den therapeutischen Einsatz verboten.

Als 1971 LSD verboten wurde, forschten Psychiater und Psychotherapeuten, wie sie eine ähnliche Wirkung mit anderen, legalen Mitteln erzeugen können. Stanislav Grof, ein tschechischer Psychiater und Psychotherapeut, entwickelte in Kalifornien am Esalen-Institut das Holotrope Atmen.

Nachdem ich in Holland die therapeutische Wirkung von psychedelischen Substanzen bei bewusstseinserweiternden Seminaren kennengelernt hatte, erinnerte ich mich an das Holotrope Atmen, welches ich bereits vor über 30 Jahren bei Rebirthing-Seminaren stundenlang praktizierte und  bis vor einigen Jahren regelmäßig weiter nutzte. Ich begann, mich der therapeutischen Anwendung dieser Atemtechnik zuzuwenden und Klienten bei ihrem Breathwork-Prozess zu begleiten.

Meiner Erfahrung nach ist das Holotrope Atmen geeignet, tiefsitzende Blockaden freizulegen, an welche man mit herkömmlichen (Hypnose-)Methoden nicht heran kommt.

Holotropes Atmen

In einer Holotropen Atemsitzung wird der Klient von einen Therapeuten mit entsprechender Musik zum bewussten Hyperventilieren angeleitet. Dies bedeutet schnell ein- und auszuatmen, wobei sich die Geschwindigkeit langsam steigert. In der Folge entstehen veränderte Bewusstseinszustände, die denen eines LSD-Trips ähneln.

Während der „Reise“ kann es zur Lösung von tiefsitzenden Blockaden in Form einer Katharsis kommen, welche der Therapeut entsprechend mit Körperarbeit begleitet. Im Anschluss stellt sich in der Regel eine tiefe Entspannung ein.

Wichtig ist die anschließende Integrationsarbeit des Erlebten mit therapeutischer Unterstützung.

Die Holotrope Atemsitzung beinhaltet die Einführung mit der Einstimmung und dem Formulieren der Intention, der eigentlichen Atemsitzung (eine Stunde) sowie der nachträglichen therapeutischen Integrationsarbeit des Erlebten. Je nach Umfang der Integration dauert die komplette Sitzung zwei bis drei Stunden und wird nach Zeitaufwand berechnet.

Ob eine Holotrope Atemsitzung für Sie in Frage kommt, entscheidet sich im Vorgespräch. Genauso wie bei einer Psychedelischen „Reise“ gibt es Kontraindekationen, welche beachtet werden müssen.

Sie sind interessiert, solch eine Innenreise zu erleben? Dann rufen Sie an und nutzen Sie das kostenfreie Erstgespräch per Telefon.